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Über Intedat 23. September 2026

Die 10 besten Tools zur B2B-Kundengewinnung in Deutschland und im Ausland (2026)

Die 10 besten Tools zur B2B-Kundengewinnung in Deutschland und im Ausland (2026)

Aktualisiert: September 2026

Neue B2B-Kunden zu gewinnen bedeutet heute längst nicht mehr, lediglich eine Firmendatenbank zu öffnen, einige Filter zu setzen und eine Excel-Liste herunterzuladen.

Moderne Vertriebstools können geeignete Marktsegmente empfehlen, konkrete Zielunternehmen identifizieren, relevante Entscheider finden, Unternehmen priorisieren und teilweise auch die anschließende Kontaktaufnahme unterstützen oder automatisieren.

Wir haben deshalb 10 Tools verglichen, die besonders für Unternehmen interessant sind, die neue B2B-Kunden in Deutschland und auf internationalen Märkten gewinnen möchten.

Welches Tool ist das beste?

Für kleine und mittelständische B2B-Unternehmen, Hersteller, Exporteure und Distributoren, die in einem System passende Marktsegmente, konkrete Unternehmen und Ansprechpartner finden und anschließend mit der Akquise beginnen möchten, ist Intedat in unserem Vergleich die umfassendste Lösung.

Apollo.io ist eine starke Alternative für globalen Outbound und größere SDR-Teams. Leadfeeder, früher unter anderem als Dealfront und Echobot bekannt, bietet besonders starke Unternehmens- und Intent-Daten für Deutschland und Europa. LinkedIn Sales Navigator ist hervorragend geeignet, wenn es darum geht, konkrete Entscheider zu identifizieren. DataSend.ai verbindet wiederum umfangreiche Firmendaten für Deutschland und Mitteleuropa direkt mit E-Mail-Kampagnen und CRM.

Für den deutschen Markt spielen außerdem lokale Datenanbieter wie Implisense und North Data eine wichtige Rolle.

Der entscheidende Unterschied: Nicht alle Plattformen decken den gesamten Prozess von der Suche nach einem potenziellen Kunden bis zur tatsächlichen Ansprache ab.

Wie haben wir die Tools bewertet?

Wir haben nicht nur die Anzahl der Unternehmen oder Kontakte in einer Datenbank betrachtet.

Entscheidend war, welchen Teil des gesamten Prozesses der Neukundengewinnung das jeweilige Tool abdecken kann:

Hinweis zur Methodik: Intedat ist unser eigenes Produkt. Die Reihenfolge bezieht sich deshalb bewusst auf einen konkreten Anwendungsfall: die aktive Gewinnung neuer B2B-Kunden durch kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland und im Ausland. Wer ausschließlich Finanzdaten, eine möglichst große Kontaktdatenbank oder eine Enterprise-RevOps-Plattform sucht, kann mit einem anderen Tool besser bedient sein.

Schneller Vergleich

PlatzToolGrößte StärkeOutreach direkt aus der Plattform
1.IntedatVon Marktsegmenten über Firmen und Kontakte bis zur AnspracheJa
2.Apollo.ioGlobale Datenbank + Multichannel-OutboundJa
3.LeadfeederSehr starke DACH-/EU-Daten + Intent und Website-BesucherTeilweise / Integrationen
4.LinkedIn Sales NavigatorSuche nach konkreten EntscheidernLinkedIn / InMail
5.DataSend.aiDeutsche/CEE-Daten + E-Mail-Kampagnen + CRMJa
6.CognismHochwertige Kontaktdaten für Deutschland und EuropaVor allem über Integrationen
7.ImplisenseTiefe deutsche Unternehmens- und HandelsregisterdatenNein
8.BizMachineDeutsche und CEE-Daten + Sales SignalsNein
9.D&B HooversGlobale Sales Intelligence + UnternehmensdatenVor allem über Integrationen
10.North DataDeutsche Register-, Personen- und FinanzdatenNein

Besonderheit in Deutschland: Outreach-Funktion bedeutet nicht automatisch rechtliche Zulässigkeit

Gerade beim deutschen Markt ist es wichtig, technische Möglichkeiten eines Tools und die rechtliche Zulässigkeit einer Kontaktaufnahme voneinander zu trennen.

Nach § 7 UWG ist Werbung per elektronischer Post grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig. Eine gesetzliche Ausnahme besteht insbesondere für bestimmte bestehende Kundenbeziehungen. Bei telefonischer B2B-Werbung gilt dagegen ein anderer Maßstab: Gegenüber Unternehmen kann zumindest eine mutmaßliche Einwilligung ausreichend sein.

Ob eine konkrete Akquise zulässig ist, hängt deshalb immer vom jeweiligen Kanal und Einzelfall ab.

1. Intedat – vom Geschäftsangebot bis zum potenziellen Kunden

Am besten geeignet für: Hersteller, Exporteure, Distributoren und andere kleine und mittelständische B2B-Unternehmen

Intedat unterscheidet sich von einer klassischen Firmendatenbank bereits beim Ausgangspunkt.

Ein Unternehmen muss nicht genau wissen, nach welchen Firmen es suchen soll. Es kann stattdessen beschreiben, was es anbietet und in welchem Markt es neue Kunden gewinnen möchte.

Zum Beispiel:

„Wir bieten freie Kapazitäten für die CNC-Bearbeitung von Präzisionsteilen und suchen neue Kunden in Deutschland.“

Intedat kann auf dieser Grundlage geeignete Marktsegmente empfehlen, konkrete Unternehmen identifizieren und sie nach ihrer geschäftlichen Relevanz priorisieren.

Anschließend werden verfügbare Ansprechpartner gesucht – beispielsweise im Einkauf, in der Geschäftsführung, Produktion oder technischen Abteilung.

Danach kann der Prozess direkt mit der Ansprache weitergeführt werden. Möglich sind unter anderem E-Mail-Sequenzen sowie Workflows mit Follow-ups, Telefon, LinkedIn oder anderen Vertriebsschritten.

Intedat verfügt aktuell über Daten zu rund 280 Millionen Unternehmen in 195 Ländern. Für ein deutsches Unternehmen bedeutet das, dass sich dieselbe Plattform sowohl für den Heimatmarkt als auch für Exportmärkte einsetzen lässt.

Stärken

Der größte Vorteil liegt in der Verbindung des gesamten Prozesses:

Angebot → geeignete Marktsegmente → konkrete Unternehmen → Priorisierung → Ansprechpartner → Akquise

Gerade kleinere Vertriebsteams müssen dadurch nicht verschiedene Systeme für Unternehmenssuche, Kontaktdaten, Priorisierung und Outreach kombinieren.

Intedat ist außerdem nicht ausschließlich für SaaS- oder Digitalunternehmen ausgelegt, sondern auch für klassische B2B-Bereiche wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Automatisierung, industrielle Zulieferung, Logistik, technische Produkte oder Distribution.

Einschränkungen

Wenn ein Unternehmen vor allem extrem große Mengen einzelner Personenkontakte für globalen High-Volume-Outbound benötigt, können spezialisierte Plattformen wie Apollo Vorteile bieten.

Intedat ist insbesondere dann interessant, wenn die Frage nicht lautet „Wo bekommen wir noch mehr Firmendaten?“, sondern „Welche Unternehmen könnten unser Produkt tatsächlich benötigen und wie erreichen wir sie?“

2. Apollo.io – globale Datenbank und Multichannel-Outbound

Am besten geeignet für: globalen Outbound, SaaS-Unternehmen und größere SDR-Teams

Apollo gehört zu den umfassendsten internationalen Sales-Plattformen.

Die Plattform gibt aktuell Zugriff auf mehr als 240 Millionen B2B-Kontakte und ermöglicht die Suche über mehr als 65 Datenattribute. Dazu gehören unter anderem Standort, Unternehmensmerkmale, Positionen und weitere Informationen, sodass sich auch gezielt deutsche Unternehmen und Entscheider identifizieren lassen.

Gefundene Kontakte können anschließend direkt in Sales-Sequenzen übernommen werden.

Stärken

Apollo verbindet einen großen Teil des Prozesses:

Unternehmen → Personen → Kontakte → Signale → Scoring → Sequenzen → Telefon → CRM

Damit gehört Apollo zu den stärksten Alternativen, wenn ein Unternehmen internationale Outbound-Aktivitäten in großem Umfang betreibt.

Einschränkungen

Apollo funktioniert besonders gut, wenn das eigene ICP bereits relativ genau definiert ist.

Bei sehr speziellen Industrieprodukten reichen klassische Datenbankfilter jedoch nicht immer aus.

Ein deutscher Maschinenbauer benötigt beispielsweise nicht unbedingt alle Unternehmen eines bestimmten Wirtschaftszweigs, sondern möglicherweise nur diejenigen, die tatsächlich einen bestimmten Typ von Bauteilen einsetzen, diese extern beziehen und nicht selbst konkurrierende Fertigungskapazitäten besitzen.

3. Leadfeeder – starke Daten, Intent und Website-Besucher für Deutschland und Europa

Am besten geeignet für: B2B-Unternehmen mit Fokus auf Deutschland, DACH und Europa

Für viele deutsche Nutzer dürfte dieses Tool noch unter den Namen Echobot oder Dealfront bekannt sein.

Echobot aus Karlsruhe fusionierte mit dem finnischen Leadfeeder zur Plattform Dealfront. Seit dem 24. März 2026 wird die gesamte Plattform wieder unter der Marke Leadfeeder geführt. Funktionen und Plattform blieben beim Rebranding bestehen.

Gerade für Deutschland ist die Datenabdeckung stark.

Leadfeeder gibt aktuell rund 6,3 Millionen verifizierte Unternehmen im DACH-Raum, mehr als 60 Millionen Unternehmen weltweit und über 400 Millionen Kontakte an.

Die Plattform verbindet mehrere Bereiche:

Stärken

Besonders interessant ist die Kombination von klassischem Outbound-Prospecting mit Intent-Signalen.

Ein Vertriebsteam kann nicht nur fragen:

„Welche Unternehmen passen zu unserem ICP?“

sondern gleichzeitig:

„Welche dieser Firmen besuchen bereits unsere Website oder zeigen gerade ein relevantes Kaufsignal?“

Das kann die Priorisierung erheblich verbessern.

Für einen deutschen B2B-Vertrieb ist außerdem die Tiefe europäischer Daten ein wesentlicher Vorteil.

Einschränkungen

Leadfeeder ist keine klassische E-Mail-Sequencing-Plattform wie Apollo, DataSend oder Intedat.

Die Plattform unterstützt zwar Kampagnen, CRM-Workflows und die Aktivierung von Zielgruppen, für klassische automatisierte persönliche Cold-E-Mail-Sequenzen wird jedoch häufig ein zusätzliches CRM- oder Engagement-System eingesetzt.

Leadfeeder ist deshalb besonders stark bei:

Daten → Intent → Priorisierung → Kontakte → Aktivierung

und weniger als eigenständiger All-in-one-E-Mail-Sequencer.

4. LinkedIn Sales Navigator – besonders stark bei konkreten Entscheidern

Am besten geeignet für: Social Selling und Account-based Sales

Sales Navigator nutzt einen großen Vorteil des LinkedIn-Netzwerks: Nutzer pflegen ihre beruflichen Positionen, Arbeitgeber und Karriereinformationen weitgehend selbst.

LinkedIn stellt für Sales Navigator mehr als 50 erweiterte Suchfilter bereit. Dazu gehören beispielsweise Standort, Tätigkeit, Senioritätsstufe und weitere Kriterien.

Ein deutscher Vertriebsmitarbeiter kann damit beispielsweise strategische Einkäufer in mittelständischen Maschinenbauunternehmen, technische Leiter oder Geschäftsführer bestimmter Zielunternehmen suchen.

Stärken

Sales Navigator ist besonders gut bei der Frage:

„Wer ist in diesem Unternehmen die richtige Person?“

Deshalb ergänzt es Plattformen sehr gut, die zuvor bereits festgelegt haben, welche Unternehmen überhaupt interessant sind.

Einschränkungen

Sales Navigator ist keine klassische E-Mail-Outbound-Plattform.

Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich über LinkedIn, Kontaktanfragen und InMail.

Außerdem ist Sales Navigator nicht darauf spezialisiert, komplexe Fragen wie diese zu beantworten:

„Welche Unternehmen könnten aufgrund ihrer Produkte oder Fertigungsprozesse tatsächlich einen Bedarf an unserer spezifischen Zulieferleistung haben?“

5. DataSend.ai – umfangreiche Deutschland-Daten mit integriertem Outreach

Am besten geeignet für: Unternehmen mit Fokus auf Deutschland und Mitteleuropa

DataSend.ai ist gerade aus deutscher Perspektive interessant, weil Deutschland der größte Markt in der Datenbank ist.

Der Anbieter nennt aktuell rund 5,92 Millionen deutsche Unternehmen, davon etwa 3,9 Millionen mit mindestens einem verfügbaren Kontakt. Insgesamt umfasst die Plattform rund 12,5 Millionen Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

DataSend verbindet die Datenbank direkt mit:

Stärken

Damit entsteht ein relativ geschlossenes Workflow:

Unternehmen → Kontakt → E-Mail-Kampagne → Follow-up → Antwort → Pipeline

Für ein deutsches Unternehmen, das schwerpunktmäßig in DACH und Mitteleuropa verkauft, ist das eine interessante Kombination.

Einschränkungen

Der größte Unterschied zu Intedat liegt im geografischen Umfang und im Ansatz des Prospectings.

DataSend konzentriert sich auf sieben europäische Märkte und arbeitet stark mit klassischen Filtern wie Branche, Region, Umsatz, Mitarbeiterzahl oder Website-Merkmalen.

Intedat ist global ausgerichtet und beginnt stärker bei der Frage, welche Arten von Unternehmen aufgrund des konkreten Angebots überhaupt als Kunden infrage kommen könnten.

Für klassisches datenbankbasiertes Prospecting in DACH und CEE ist DataSend jedoch eine relevante Alternative.

6. Cognism – hochwertige Kontaktdaten für Deutschland und Europa

Am besten geeignet für: professionelle Vertriebsorganisationen mit Schwerpunkt DACH und EMEA

Cognism ist besonders stark auf europäische B2B-Daten ausgerichtet.

Die Plattform stellt Unternehmensdaten, Ansprechpartner, verifizierte Mobilnummern und Kaufsignale bereit. Gerade Deutschland und der DACH-Raum gehören zu den Regionen, auf die Cognism besonders stark ausgerichtet ist.

Ein Schwerpunkt liegt auf der zusätzlichen telefonischen Verifizierung von Mobilnummern und auf Compliance für europäische Märkte.

Stärken

Cognism deckt besonders gut ab:

Zielunternehmen → Entscheider → Kontaktdaten → Kaufsignale

Für Vertriebsteams, die stark telefonisch arbeiten, können die verifizierten Mobilnummern einen besonderen Vorteil darstellen.

Einschränkungen

Cognism ist in erster Linie eine Sales-Intelligence- und Datenplattform.

Für umfangreiche Sequenzen und automatisierte Engagement-Workflows wird sie häufig mit CRM- oder Sales-Engagement-Systemen kombiniert.

Für einen kleineren deutschen Mittelständler, der möglichst viele Schritte in einer einzigen Plattform durchführen möchte, bedeutet das zusätzliche Systeme und Integrationen.

7. Implisense – tiefe deutsche Unternehmensdaten „Made in Germany“

Am besten geeignet für: deutsche Marktanalyse, Zielkundenlisten und Datenanreicherung

Implisense ist eines der interessantesten rein auf Deutschland spezialisierten Tools in diesem Vergleich.

Die Plattform analysiert aktuell rund 2,3 Millionen deutsche Unternehmen und kombiniert Handelsregisterdaten mit Finanzinformationen, Managementdaten, Unternehmenswebsites, Stellenanzeigen, Nachrichten und weiteren Signalen.

Implisense bietet unter anderem:

Der Anbieter betont, dass die Datenbasis das gesamte deutsche Handelsregister analysiert und täglich aktualisiert wird.

Stärken

Wenn der Fokus ausschließlich oder hauptsächlich auf Deutschland liegt, bietet Implisense eine sehr tiefe lokale Datenbasis.

Interessant ist insbesondere die Kombination aus Registerinformationen und zusätzlichen Signalen aus Webseiten, Stellenanzeigen und anderen öffentlich verfügbaren Quellen.

Für einen deutschen Vertrieb kann Implisense deshalb sehr gut bei der Frage helfen:

„Welche Unternehmen entsprechen unserem Zielkundenprofil?“

Einschränkungen

Implisense ist keine komplette Outbound-Plattform.

Das typische Ergebnis sind Zielkundenlisten, Analysen, CRM-Anreicherung, Excel-/JSON-Exporte oder API-Daten.

Der Prozess endet daher ungefähr bei:

Analyse → Unternehmen → Daten → Zielkundenliste / CRM

Für automatisierte Sales-Sequenzen oder andere Outreach-Aktivitäten wird ein weiteres System benötigt.

Außerdem liegt der Schwerpunkt klar auf Deutschland und nicht auf einem globalen Export-Prospecting.

8. BizMachine – Sales Intelligence für Deutschland und Mitteleuropa

Am besten geeignet für: Unternehmen mit Vertrieb in Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn

BizMachine ist eine Sales-Intelligence- und B2B-Datenplattform für fünf mitteleuropäische Märkte.

Deutschland gehört ausdrücklich zu den abgedeckten Ländern. Der Anbieter nennt aktuell insgesamt 11,7 Millionen Unternehmen und 5,4 Millionen Personenkontakte in den fünf Märkten. Für Deutschland allein nennt BizMachine rund 2,6 Millionen Unternehmen und 3,3 Millionen Personenkontakte.

Neben Unternehmens- und Kontaktdaten arbeitet BizMachine mit mehr als 70 Filtern und über 55 Business Signals.

Stärken

Die Kombination von Unternehmensdaten und Sales Signals hilft nicht nur bei der Frage:

„Wen sollten wir ansprechen?“

sondern auch:

„Wann ist ein guter Zeitpunkt für die Ansprache?“

Beispiele können Managementwechsel, Expansion, Einstellungen oder Investitionen sein.

Einschränkungen

BizMachine ist jedoch in erster Linie eine Daten- und Sales-Intelligence-Plattform.

Die Daten können über Prospector, API, CRM oder weitere Integrationen genutzt werden, ein integrierter klassischer Sales-Sequencer für komplette E-Mail-Outbound-Kampagnen gehört jedoch nicht zum Kernangebot.

Damit sieht der typische Prozess eher so aus:

Segmentierung → Unternehmen → Kontakte → Signale → CRM / anderes Outreach-System

Der zweite Nachteil für deutsche Exporteure ist die Beschränkung auf fünf Märkte. Wer zusätzlich Frankreich, Benelux, Skandinavien, Nordamerika oder Asien bearbeiten möchte, benötigt weitere Datenquellen.

9. D&B Hoovers – globale Sales Intelligence für größere Organisationen

Am besten geeignet für: größere Unternehmen mit internationalem Vertrieb

D&B Hoovers ist die Sales-Intelligence-Plattform von Dun & Bradstreet.

Die deutsche Produktversion ist ausdrücklich darauf ausgelegt, neue lokale und internationale Kunden zu identifizieren und die richtigen Ansprechpartner zu finden.

D&B gibt aktuell mehr als 322 Millionen aktive Unternehmen sowie Daten zu hunderten Millionen Ansprechpartnern an. Die Plattform kombiniert Unternehmensdaten mit Intent, Triggern und KI-gestütztem Prospect Scoring.

Stärken

D&B Hoovers eignet sich besonders für Unternehmen, die neben Prospecting auch sehr umfangreiche Unternehmens-, Finanz-, Risiko- und Konzerninformationen benötigen.

Die Verbindung von deutschen und globalen Daten ist vor allem für größere Exporteure attraktiv.

Einschränkungen

Hoovers ist primär eine sehr umfangreiche Sales-Intelligence-Plattform und weniger ein einfacher All-in-one-Outbound-Workflow für kleinere Teams.

Typischerweise werden Zielunternehmen, Ansprechpartner und Signale in D&B identifiziert und anschließend über CRM oder bestehende Sales-Prozesse bearbeitet.

Für einen deutschen Mittelständler, der beispielsweise lediglich 100 hochrelevante neue Kunden in Österreich oder Frankreich identifizieren und strukturiert ansprechen möchte, kann die Plattform umfangreicher sein als notwendig.

10. North Data – Unternehmensrecherche und Verflechtungen aus deutscher Perspektive

Am besten geeignet für: Recherche, Qualifizierung und Überprüfung deutscher Unternehmen

North Data aus Hamburg ist in Deutschland vor allem als Werkzeug zur Unternehmensrecherche bekannt.

Die Plattform verwendet unter anderem offizielle Register und öffentliche Unternehmensinformationen und bietet für Deutschland Unternehmens-, Personen- und Finanzdaten. Mittlerweile werden Unternehmensinformationen für insgesamt 26 europäische Länder angeboten.

Mithilfe der Power Search lassen sich Unternehmen beispielsweise geografisch nach Bundesland, Ort, Postleitzahl oder Radius filtern.

Stärken

North Data ist besonders hilfreich, wenn ein Vertrieb ein konkretes deutsches Unternehmen bereits kennt und mehr über folgende Punkte erfahren möchte:

Damit eignet es sich gut zur Qualifizierung und Prüfung eines Leads.

Einschränkungen

North Data ist keine klassische Sales-Engagement-Plattform.

Es liefert Unternehmensinformationen und Recherchefunktionen, aber keine automatisierten E-Mail-Sequenzen oder ein vollständiges Outbound-Workflow.

Zudem weist North Data selbst darauf hin, dass beispielsweise bestimmte kleine Unternehmen oder GbRs in Deutschland fehlen können, wenn sie nicht im Handelsregister eingetragen sind.

North Data ist deshalb eher:

Recherche → Unternehmensverständnis → Qualifizierung

als:

Prospecting → Kontakt → Kampagne → Follow-up

Welches Tool sollte ein deutsches Unternehmen wählen?

Wenn Sie bereits wissen, welche Firmen Sie ansprechen möchten, und hauptsächlich die richtigen Personen suchen, ist LinkedIn Sales Navigator sehr stark.

Wenn Sie eine große globale Kontaktdatenbank mit integrierten Multichannel-Sequenzen benötigen, gehört Apollo.io zu den leistungsfähigsten Lösungen.

Für Unternehmen mit starkem Fokus auf Deutschland und Europa ist Leadfeeder besonders interessant – vor allem durch die Verbindung von DACH-Daten, Sales Signals und Website-Intent.

Wenn Sie Deutschland und Mitteleuropa in einem System mit integrierten E-Mail-Kampagnen bearbeiten möchten, ist DataSend.ai eine interessante Alternative.

Für besonders hochwertige europäische Kontaktdaten und verifizierte Telefonnummern bietet sich Cognism an.

Wenn Sie sehr tiefe Daten speziell über deutsche Unternehmen benötigen, ist Implisense besonders relevant.

BizMachine eignet sich gut für Deutschland und weitere mitteleuropäische Märkte, wenn Unternehmensdaten und Sales Signals im Mittelpunkt stehen.

Für größere international tätige Organisationen ist D&B Hoovers eine etablierte Sales-Intelligence-Lösung.

Und wenn Sie ein konkretes deutsches Unternehmen, seine Geschäftsführung, Finanzen und Beteiligungen genauer recherchieren möchten, ist North Data ein sehr nützliches Zusatzwerkzeug.

Wenn Ihre Ausgangsfrage jedoch lautet:

„Wir bieten dieses Produkt oder diese Produktionskapazität an. Welche Unternehmen in Deutschland oder im Ausland könnten sie benötigen und wie können wir diese Firmen anschließend bearbeiten?“

ist genau auf diesen Prozess Intedat ausgerichtet.

Warum eine Firmendatenbank allein nicht mehr ausreicht

Lange Zeit wurden B2B-Datenbanken hauptsächlich anhand einer einzigen Kennzahl miteinander verglichen:

Wie viele Unternehmen enthält die Datenbank?

Doch mehr Datensätze bedeuten nicht automatisch mehr Verkaufschancen.

Nehmen wir einen deutschen Hersteller, der freie Kapazitäten für Präzisions-CNC-Bearbeitung hat und neue Kunden in Frankreich oder Skandinavien sucht.

Eine Liste mit 20.000 Maschinenbauunternehmen hat möglicherweise nur begrenzten Wert.

Viel wichtiger ist zu wissen:

Erst danach beginnt die eigentliche Akquise.

Moderner B2B-Prospecting verschiebt sich deshalb von der Frage:

„Wie viele Firmen haben wir in der Datenbank?“

hin zu:

„Welche Unternehmen sind für unser Angebot tatsächlich relevant?“

Und anschließend:

„Können wir diese Unternehmen effizient in unseren Vertriebsprozess überführen?“

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer klassischen Firmendatenbank und einer umfassenderen Business-Development-Plattform.

Fazit

Die zehn verglichenen Tools lösen unterschiedliche Teile der B2B-Neukundengewinnung.

LinkedIn Sales Navigator ist besonders stark bei der Suche nach konkreten Personen.

Leadfeeder, hervorgegangen unter anderem aus dem deutschen Echobot, verbindet umfangreiche DACH-Daten mit Intent, Trigger Events und Website-Besucheridentifikation.

DataSend.ai kombiniert eine große Deutschland- und CEE-Datenbank direkt mit E-Mail-Kampagnen und CRM.

Cognism konzentriert sich auf hochwertige europäische Kontaktdaten und verifizierte Telefonnummern.

Die deutschen Lösungen Implisense und North Data bieten besonders tiefe lokale Unternehmens-, Register- und Finanzinformationen.

BizMachine verbindet deutsche und mitteleuropäische Unternehmensdaten mit Sales Signals.

D&B Hoovers bietet umfangreiche globale Business Intelligence, während Apollo.io zu den umfassendsten internationalen Plattformen für Daten und Sales Engagement gehört.

Intedat setzt jedoch bereits einen Schritt früher an.

Ausgangspunkt ist die Frage, was Ihr Unternehmen anbietet und welche Unternehmen dieses Angebot benötigen könnten. Daraus werden relevante Segmente und konkrete Zielunternehmen abgeleitet, priorisiert und mit verfügbaren Ansprechpartnern verbunden. Anschließend können die Firmen in einen strukturierten Akquiseprozess überführt werden.

Für deutsche Hersteller, Exporteure, Distributoren und andere kleine und mittelständische B2B-Unternehmen verbindet Intedat damit die Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten mit der praktischen Neukundengewinnung.

Deshalb steht Intedat in diesem Vergleich auf Platz 1.

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